Über Disquota

Empirische
Kommunikationsforschung.
KI-gestützte Inhaltsanalyse.
Media Research.

Disquota vereint akademische Tiefe mit technischer Praxis — für Medienforschung, die funktioniert.

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Disquota ist ein Forschungs- und Technologieunternehmen an der Schnittstelle von empirischer Kommunikationswissenschaft, moderner Softwareentwicklung und Medienkommunikation. Gegründet von Wissenschaftlern und Praktikern mit jahrzehntelanger Erfahrung in quantitativer Medienforschung, entwickeln wir Werkzeuge und Methoden, die den Ansprüchen akademischer Forschung ebenso gerecht werden wie den Erfordernissen angewandter Medienanalyse.

Unser Kern ist die empirische Inhaltsanalyse: eine der präzisesten und methodisch anspruchsvollsten Methoden der Kommunikationswissenschaft. Was an Universitäten als Handwerk gelehrt wird, setzen wir in skalierbare, digitale Prozesse um — von der Codierumgebung bis zur statistischen Auswertung und Visualisierung.

Wir arbeiten für öffentliche Institutionen, Regulierungsbehörden und Forschungseinrichtungen — überall dort, wo Medieninhalte systematisch, nachvollziehbar und wissenschaftlich belastbar analysiert werden müssen.

Der Einsatz Künstlicher Intelligenz erfolgt bei uns stets verantwortungsvoll und moderiert: KI unterstützt und beschleunigt Forschungsprozesse, ersetzt aber niemals die wissenschaftliche Kontrolle und methodische Prüfung durch unser Team.

Das Team

Hinter Disquota stehen Kommunikationswissenschaftler, Technologen und Kreative mit einem gemeinsamen Anspruch: Forschung, die höchsten wissenschaftlichen Standards genügt und gleichzeitig in der Praxis ankommt.

Dr. Benjamin Bigl
Dr. Benjamin Bigl
Gründer & Geschäftsführer

Benjamin Bigl ist Kommunikationswissenschaftler, Journalist und Historiker. Er promovierte 2014 an der Universität Leipzig mit einer empirischen Studie zur Nutzung und Wirkung von Videospielen. Seitdem forscht und lehrt er an Universitäten und Fachhochschulen — darunter Leipzig, Münster, Dortmund, Hannover und Salzgitter — zu empirischen Forschungsmethoden, digitaler Transformation und Medienbildung.

Als Gründer von Disquota verbindet er langjährige akademische Praxis mit dem Aufbau einer digitalen Forschungsinfrastruktur. Zu seinen Auftraggebern zählen u. a. die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM) und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).

Publikationen (Auswahl)
  • Bigl, B.; Schubert, M.; Schultze, D.; Welker, M. (2025). Vielfalt und Qualität im Lokalfernsehen in Sachsen. SLM-Schriftenreihe Band 30. Frankfurt am Main: R&W.
  • Bigl, B. & Stoppe, S. (2023). Game-Journalismus. Ein Handbuch. Berlin: Springer VS.
  • Bigl, B. & Schubert, M. (2021). Medienkompetenz in Sachsen. Dresden: Landeszentrale für politische Bildung.
  • Enke, N.; Bigl, B.; Schubert, M. & Welker, M. (2021). Studie zu Werbepraktiken und direkten Kaufappellen an Kinder in sozialen Medien. Forschungsprojekt im Auftrag der KJM.
  • Bollert, Chr.; Bigl, B.; Engert, M.; Schubert, M. & Stiehler, H.-J. (2012). Internetradios in Sachsen. Berlin: Vistas.
  • Früh, W.; Bigl, B.; Heinisch, S.; Schubert, M. & Friedrich, J. A. (Hrsg.) (2011). Empirisch-praktisch forschen. München: Martin Meidenbauer.
Dr. Dirk Schultze
Dr. Dirk Schultze
Mitgründer · CMO (strategisches Marketing) · Gesellschafter

Dirk Schultze ist Kommunikationswissenschaftler und CMO der Disquota GmbH, verantwortlich für strategisches Marketing. Er studierte von 2008 bis 2015 Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig mit Schwerpunkt Empirische Kommunikations- und Medienforschung. 2022 promovierte er mit der Dissertation „Noise. Wirtschaftsberichterstattung in der ARD-Sendung Börse vor acht".

Seit 2016 ist er als Publishing Manager an der Hochschule Mittweida tätig, wo er zudem im Bereich Digitales Marketing lehrt. Forschungsschwerpunkte: Journalismusforschung, Qualität publizistischer Inhalte, Wirtschaftsberichterstattung, Wissenschaftskommunikation.

Publikationen (Auswahl)
  • Schultze, D. (2023). Qualität im Games Journalismus. In Bigl, B. & Stoppe, S. Game-Journalismus. Wiesbaden: Springer VS.
  • Schultze, D. (2023). Noise: Wirtschaftsberichterstattung in der ARD-Sendung Börse vor acht. Herbert von Halem Verlag.
  • Bigl, B.; Schultze, D. & Heinisch, S. (2017). Zwischen Flexibilisierung und Profilierung. In Beiler, M. & Bigl, B. 100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland. Konstanz: UVK, S. 177–198.
Christine Friedrich-Leye
Christine Friedrich-Leye
Mitgründerin · Creative Director (Grafik & Corporate Design) · Dipl.-Ing.

Christine Friedrich-Leye ist Diplom-Ingenieurin und seit über zwei Jahrzehnten als freie Grafikerin tätig — für Agenturen, Verlage und Unternehmen in Print und Digital. Ihre Karriere umfasst Leitungspositionen bei MeTechnology, Brokat und Encorus.

Bei Disquota leitet sie operativ Corporate Design, Templates und die gesamte grafische Erscheinung (Print & Digital).

Ausgewählte Arbeiten & Aufträge
  • Reihenentwurf, Layout & Logo: Journal für Sportkommunikation und Mediensport, Düsseldorf
  • African Plants — Grafik und Design
  • Bestimmungskritische Taxa (Senckenberg) — Grafik und Design
  • Humanität — Zeitschrift, Online & Print (Konzept, Grafik, Design)
  • Wissenschaftliche Buchreihe MAZ — Universitätsverlag Leipzig, DFG-Forschungsprojekt zur Programmgeschichte des DDR-Fernsehens

Wissenschaftlicher Beirat

Disquota arbeitet mit einem unabhängigen wissenschaftlichen Beirat zusammen. Die Mitglieder sind renommierte Wissenschaftler und Praktiker, die dem Unternehmen auf Basis ihrer langjährigen Expertise beratend zur Seite stehen.

Die Mitglieder des Beirats sind nicht Teil des Unternehmens — ihre Mitwirkung ist ehrenamtlich und Ausdruck des Vertrauens in die wissenschaftliche Qualität der Arbeit von Disquota.
Prof. Dr. Jasper A. Friedrich
Prof. Dr. Jasper A. Friedrich
Wissenschaftlich-technischer Beirat

Jasper A. Friedrich ist Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft und berät Disquota in strategischen Fragen der Medienforschung, Künstlichen Intelligenz und Softwareentwicklung. Er studierte in Leipzig und Bologna und promovierte zur politischen Instrumentalisierung von Massenmedien.

Seine akademischen Stationen umfassen die Universität Leipzig, die HTWK Leipzig, die HMKW Berlin und die Hochschule Hannover.

Publikationen (Auswahl)
  • Friedrich, J. A. (2018). Raum, Körper, Leib und Sprache als mimetische Konstrukte im Computerspiel und virtueller Realität. In Ulrich, A. & Weltzien, F. Design und Mimesis. Berlin, S. 120–145.
  • Friedrich, J. A.; Stiehler, H.-J. & Ihle, H. (2018). Mit Routine und Innovation. In Schramm, H. et al. (Hrsg.). Großer Sport, große Show, große Wirkung? Köln: Halem, S. 198–227.
  • Friedrich, J. A. (2017). Vom Kundenservice zum Service Value als Werttreiber für Unternehmen. Osnabrück: buw.
  • Früh, W.; Bigl, B.; Heinisch, S. & Friedrich, J. A. (2011). Empirisch-praktisch forschen. München: Meidenbauer.
  • Friedrich, J. A. (2010). Politische Instrumentalisierung von Sport in den Massenmedien. Köln: van Halem Verlag.
  • Friedrich, J. A.; Stiehler, H.-J. & Bigl, B. (2006). L·O·K – Das Wunder von Leipzig? In Holtz-Bacha, C. (Hg.). Fußball – Fernsehen – Politik. Wiesbaden: VS Verlag.
Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler
Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler
Wissenschaftlicher Beirat

Hans-Jörg Stiehler gehört zu den renommiertesten Vertretern der empirischen Kommunikations- und Medienforschung im deutschsprachigen Raum. Von 1993 bis 2017 war er Professor für empirische Kommunikations- und Medienforschung an der Universität Leipzig.

Seine akademische Laufbahn begann am Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig (ZIJ), 1975 bis 1990 im Bereich Kultur- und Medienforschung. Er promovierte zweifach — 1984 und 1990.

Publikationen (Auswahl)
  • Früh, W.; Hasebrink, U.; Krotz, F.; Kuhlmann, C. & Stiehler, H.-J. (1999). Ostdeutschland im Fernsehen. München: KoPäd.
  • Stiehler, H.-J. (2001). Leben ohne Westfernsehen. Leipzig: Leipziger Universitätsverlag.
  • Früh, W. & Stiehler, H.-J. (2002). Fernsehen in Ostdeutschland. Berlin: Vistas.
  • Stiehler, H.-J. (2007). Mediensport als interdisziplinäre Herausforderung. Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge, 48. Jg., Nr. 2, S. 3–12.
  • Frey-Vor, G.; Siegert, G. & Stiehler, H.-J. (2008). Mediaforschung. Konstanz: UVK.

Ausgewählte Referenzprojekte & Auftragsforschung

Disquota und die beteiligten Wissenschaftler blicken auf eine langjährige Praxis in der angewandten Auftragsforschung zurück. Zu unseren Auftraggebern zählen öffentlich-rechtliche Medienanstalten, staatliche Regulierungsbehörden und wissenschaftliche Institutionen.

SLM 2025
Bigl, B.; Schubert, M.; Schultze, D.; Welker, M. (2025). Vielfalt und Qualität im Lokalfernsehen in Sachsen. Programmstruktur- und Inhaltsanalyse. SLM-Schriftenreihe Band 30. Frankfurt am Main: R&W.
Auftraggeber: Sächsische Landesmedienanstalt (SLM)
KJM 2021
Enke, N.; Bigl, B.; Schubert, M.; Welker, M. (2021). Studie zu Werbepraktiken und direkten Kaufappellen an Kinder in sozialen Medien. Im Auftrag der KJM.
Auftraggeber: Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)
Medienkompetenz Sachsen 2021
Bigl, B. & Schubert, M. (2021). Auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft. Dresden: Landeszentrale für politische Bildung.
Internetradios in Sachsen 2012
Bollert, Chr.; Bigl, B. et al. (2012). Empirische Untersuchung sächsischer Webradioangebote. Berlin: Vistas.